43.3 Die Geschichte des Ardschi-Bordschi Chan – heute: II.a Vikramâditja’s Jugend – Schalû das indische Wolfskind

Heute erfahren wir – zusammen mit dem ungeduldigen Ardschi-Bordschi – über die Konsequenzen von zu viel Lust und Vikramâditja jugendliche Diebeseskapaden mit einem Hauch von Dschungelbuch-Feeling. Aber lest selbst…

Die Geschichte des Ardschi-Bordschi Chan
II.a Vikramâditja’s Jugend – Schalû das indische Wolfskind

Ardschi-Bordschi Chân stieg abermals die Stufen empor, um sich auf den Thron zu setzen. Da rief eine Holzfigur: „Halt König! Habe ich es dir denn nicht gesagt? Bisher habe ich umständlich erzählt, in welcher Weise, nachdem der hehre heldenmütige König Vikramâditja zur Zeit seiner Kindheit in einer Einöde ausgesetzt worden und so sinnvolle Worte gesprochen, sein Vater, der König Gandharva, und die ganze erhabene Dynastie ihm ihre Huldigung dargebracht haben. Jetzt will ich vom Wandel des hochheiligen heldenmütigen Königs Vikramâditja zur Zeit seines Heranwachsens erzählen. Du König und alle ihr Anwesenden, tretet heran und höret zu.“ –

Als einst König Gandharva, der Vater des hehren heldenmütigen Vikramâditja, zum Kampfe mit dem Heere der Schimnus auszog, ließ er seinen eigenen Leib in der Nähe einer Buddha-Statue zurück. Nachdem er nun als Geist den Himmelsgöttern gleich entschwunden war, trat die jüngere Fürstin aus niederem Stande zu der reizend schönen Gemahlin Üdsessküleng-Gôa Chatun und sprach: „So lange unser Gebieter mit uns verkehrte, war er in menschlicher Gestalt; jetzt bei seiner Abreise ist er in so reizender, schöner, glänzender Erscheinung abgezogen! Möchte er doch im Verkehre mit uns so reizend sein!“ Auf diese Worte versetzte Üdsessküleng Chatun lächelnd: „Weil du noch jung bist, so verstehst du das nicht; da er wusste, dass durch die Spitzen der schneidenden Schwerter sein Leib Schaden leiden könnte, so ist er als Geist in Gestalt der Himmelsgötter entschwunden!“

Während ihrer Rückkehr dachte die Fürstin also: „Wenn ich des Königs zurückgelassenen Leichnam verbrenne, so dürfte er nach seiner Wiederkehr wohl beständig in derselben reizenden Gestalt bleiben.“ Mit diesem Gedanken begab sie sich zu dem Tempel des Buddha-Bildes, nahm den dort zurückgelassenen Leichnam des Königs, und indem sie von zahlreichen Dienerinnen Sandelholz herbeibringen ließ, verbrannte sie den Leichnam. Während dies vorging, erschien der König in den Lüften und ließ sich aus dem Himmelsraume also vernehmen: „Von meinen mit so vieler Mühe zusammengebrachten Untertanen und von meinen mit so vieler Liebe behandelten Frauen und Kindern und von meinem vielgeliebten Leibe bin ich nun geschieden! Euch aber, meine Geliebten, wird das Heer der Schimnus, welches nach Verlauf von sieben Tagen erscheint und einen Metallhagel herabfallen lässt, euch, meine Teuern, wird es aufzehren. Es wäre gut, wenn ihr vor Ablauf der sieben Tage euch flüchten und von hier wegziehen würdet.“ Nach diesen Worten entschwand er zum Nirvâṇa.

Während die Fürstin, die Adjutanten und Minister und das ganze zahlreiche Volk, indem sie sich an des Königs trefflichen Wandel erinnerten, einer fast sinnverwirrenden Trauer sich hingaben, sprach Üdsessküleng Chatun: „Wenn ich auch noch so sehr dem Schmerze mich überlasse, so hilft das doch nichts; dagegen dürfte es von Nutzen sein, wenn ich nach dem Rate des wundervollen Königs dieses eine Kind in Sicherheit bringe.“ Und so machte sie sich in Begleitung ihrer fünf Dienerinnen auf, um in die Heimat zurückzukehren.

Während sie nun alle sieben dahinzogen, geschah es, dass eines von den Mädchen unterwegs niederkam. Da sprach die Königin: „Ei, dass du als Mädchen uns auf der Wanderung solchen Aufenthalt machst, was soll das heißen?“ „O Königin,“ versetzte das Mädchen, „ich habe mit Männern keinen Umgang gehabt; das ist vom Kosten des Bodensatzes gekommen der von der Königin genossenen Speise, die der Lama gesegnet.“ Darauf erwiderte die Königin: „Wie könnten wir das dem Segen des Lama entsprossene Kind zurücklassen? Wir wollen es mit auf unsere Wanderung nehmen.“ Allein die andern Mädchen sprachen: „Da wir schon den früher gebornen königlichen Prinzen auf der Wanderung zu tragen haben, wie könnten wir jetzt noch ein so junges Blut mit uns weiter schleppen?“ Und da sie alle zusammen diese Bemerkung richtig fanden, so ließen sie das Kind in einer Wolfshöhle zurück. Von da weiter ziehend gelangten sie unter beständigen Sorgen wegen des Ausgehens ihrer Lebensmittel in die Nähe der Residenz des mächtigen Königs Kütschün-Tschidaktschi.

Während sie dort an einem Felde Halt machten, versammelten sich eine Menge Leute auf der andern Seite des Feldes, welche die Schönheit der Fürstin Üdsessküleng Chatun bewunderten und sich nach ihren Verhältnissen erkundigten. Mittlerweile hatte der Großkönig auf einem Spaziergang in der Nähe des Feldes die zahlreiche Versammlung bemerkt, kam heran, und auf die Frage, was es hier gebe, trat ein Mann hervor und berichtete: „Es ist die Gemahlin eines mächtigen Königs, heißt es; aus Furcht vor den Schimnus ist sie auf der Wanderung begriffen, der König ist zum Nirvâṇa eingegangen.“ Der König trat selbst heran und befragte die Fürstin um die näheren Umstände. Die Fürstin erzählte ausführlich den ganzen Hergang, wie der König zum Nirvâṇa entschwunden, wie die jüngere Gemahlin seinen Leichnam verbrannt und wie sie selbst ihr Kind vor den Schimnus geflüchtet habe. Als der König dies vernommen, brach er in die Klage aus: „Wie schwer ist doch die Schuld der Frau, welche den Tod eines so vortrefflichen Königs verursacht hat!“ Und mit den Worten: „Wie viel hat doch die Fürstin und das Kind gelitten!“ gab er einem seiner Minister den Auftrag: „Nehmet Fürstin und Kind samt den übrigen und bringet sie unter in einer neuen Wohnung, reichet ihnen Lebensunterhalt in reichlicher Menge und wartet ihrer beständig.“ Darauf kehrte er in seine eigene Residenz zurück. Der Minister holte Fürstin samt Kind und den übrigen ab, bezeugte ihnen nach dem Befehle des Königs große Ehren und wies ihnen die Wohnung an. Der junge Prinz Vikramâditja nahm zu an seinem Körper und von den Weisen lernte er Weisheit, von den Zauberern lernte er die Zauberkunst, von den Dieben lernte er das Diebshandwerk, von den Lügnern lernte er das Lügen, und indem er von den Handelsleuten den Handel erlernte, wusste er den Gewinn in ausgedehntem Masse zu erzielen.

Während ihres dortigen Aufenthaltes waren 500 Kaufleute ausgezogen, um Schätze zu erwerben. Auf ihrer Heimkehr sahen sie einen Knaben mit jungen Wölfen spielen. „Wie kann ein Menschenkind,“ sprachen sie zu einander, „mit jungen Wölfen spielen?“ Mit diesen Worten fingen sie den Knaben. „Wie wirst du,“ fragten sie, „als Menschenkind mit Wölfen zusammen bleiben? Geh mit uns.“ Auf diese Worte versetzte der Knabe: „Ich bin ein Wolfskind; wollt ihr, nachdem ihr mich ergriffen habt, es doch auf meine freie Wahl ankommen lassen?“ Allein der vornehmste unter den Kaufleuten, Galbischa, sprach: „Der Mensch muss mit Menschen umgehen, mit Wölfen umzugehen schickt sich durchaus nicht.“ Und so nahmen sie ihn mit sich.

Als diese Kaufleute in die Nähe der Residenz des Königs Kütschün-Tschidaktschi kamen und an einem Flussarm das Nachtlager aufgeschlagen hatten, nahten Wölfe und begannen zu heulen. Die Kaufleute pflegten das indische Wolfskind Schalû zu nennen. Daher fragten sie den Jungen: „Schalû, was sagen diese Wölfe?“ „Diese Wölfe,“ antwortete Schalû, „sind meine beiden Eltern; sie sagen: ‚Fünf oder sechs Frauen zogen des Weges und ließen dich, als du geboren wurdest, bei uns zurück; da haben wir dich aufgezogen und groß gemacht; ohne unserer Wohltat zu gedenken, hast du nun mit Menschen dich befreundet? Diese Nacht kommt ein Regen und da der Fluss eine gewaltige Überschwemmung anrichtet, so werden die Kaufleute sich in Sicherheit zu bergen suchen; bei dieser Gelegenheit komm du, unser Liebling, wieder zurück. In der Nähe lauert dir ein Dieb auf.‘“

Und in der Tat lag der Prinz Vikramâditja, in der Absicht einen Diebstahl auszuführen, in der Nähe auf der Lauer. Als er nun hörte, wie Schalû seinen Gefährten die Worte der Wölfe mitteilte, dachte er: „Dieser Kenner der Wolfssprache ist kein gewöhnlicher Mensch. Dass ein Regen kommt, mag eine Lüge sein; aber wie konnte er wissen, dass ich auf der Lauer liege?“ Und indem er umkehrte, sagte er: „Dir werde ich alle Nacht aufpassen!“ Nach dieser Drohung entfernte er sich. Die Kaufleute aber änderten in Folge von Schalû’s Verständnis der im Wolfsgeheul enthaltenen Worte ihren Aufenthaltsort und ließen sich auf einem vierseitigen Berge nieder. Als in der Nacht der Regen in Strömen goss und der Fluss mächtig über die Ufer trat, sagten die Kaufleute zueinander: „Ohne Schalû hätten wir umkommen müssen!“ Und sie gaben dem Schalû Schätze in reichlicher Menge zur Belohnung.

Als sie in der folgenden Nacht abermals an einem Flussarme lagerten, kam der Prinz Vikramâditja wieder, und während er sich auf der Lauer befand, nahten wiederum die zwei Wölfe von früher und begannen zu heulen. Die Kaufleute fragten den Schalû: „Was sagen die Wölfe?“ Darauf antwortete Schalû: „Das sind die an mir Elternstelle vertretenden Wölfe; sie sagen: ‚Wir haben dich so groß wachsen lassen und aufgezogen; ohne dieser unserer Wohltat zu gedenken, willst du nun mit Menschen davonlaufen? Später werden wir nicht mehr kommen.‘ Ferner sagen sie: ‚Du, unser Liebling, schlaf diese Nacht nicht; den Fluss herab, an dem ihr lagert, wird der Leichnam eines toten Menschen geschwommen kommen; fang ihn auf, in der rechten Hüfte befindet sich der Edelstein Tschintâmaṇi; derjenige, welcher im Besitz dieses Talismans ist, wird ein die vier Weltteile beherrschender mächtiger König werden. Abermals befindet sich ein Dieb auf der Lauer.‘“ Sobald der Prinz Vikramâditja Schalû’s Worte gehört, gab er sein Diebsunternehmen auf, wandte sich stromaufwärts und als er, eine Weile abwartend, den toten Menschen heranschwimmen sah, nahte er sich, fing ihn auf und nahm, indem er die rechte Hüfte aufschnitt, den Edelstein Tschintâmaṇi heraus. Dabei dachte er: „Dieser Knabe Schalû ist kein gewöhnlicher Junge; durch List will ich den Knaben in Besitz zu bekommen suchen.“ Dann kehrte er zurück. Die Kaufleute wandten sich stromabwärts, fingen zwar des Mannes Leichnam auf, fanden sich aber bitter getäuscht, als sie den Talisman verschwunden sahen.

Vikramâditja kam bald wieder. Er hatte Tücher, Leinwand und Wollstoffe mitgebracht; diese Tücher und die übrigen Waren bot er zum Verkauf an, hatte sie aber mit Merkzeichen versehen, indem er an den einzelnen Enden Aufschriften anbrachte. Er fing während seines Handels Streit an, gebärdete sich ganz unsinnig dabei und ließ zuletzt seine Wollstoffe, Tücher und andern Waren vermittelst einer List in den einzelnen Zelten der Kaufleute unvermerkt liegen. Er kehrte zurück und meldete dem König Kütschün-Tschidaktschi folgendes: „Ich war mit 500 Kaufleuten als Teilnehmer in Geschäftsverbindung getreten; allein sie vertrieben und verjagten mich, setzten mir eiligst nach und haben Tücher, Wollstoffe und die übrigen Waren meines Anteils mir entrissen und mit sich fortgeschleppt.“ In solchen Worten trat er als Ankläger auf und bat um Untersuchung. Indem der König sofort zwei Beamte entsandte an der Spitze von 200 Soldaten, die er mitgab, erteilte er ihnen folgenden Befehl: „Wenn sich seitens der Kaufleute in Wirklichkeit die Entwendung der Tücher und Wollstoffe des Vikramâditja hier herausstellen sollte, so tötet sie sämtlich; wenn aber nicht, so ist Vikramâditja in hohem Grade strafbar.“ Bei diesen Worten fiel Vikramâditja dem König zu Füssen und sprach: „Überall habe ich an den Enden meiner Tücher und Wollstoffe als Kennzeichen eine Aufschrift angebracht.“

Des Königs Abgesandte sprachen nun zu den 500 Kaufleuten also: „Ihr habt die Waren des jungen Vikramâditja hier gewaltsam ihm entrissen, sagt er; ferner finden sich an den Enden dieser Waren schriftliche Merkzeichen vor, sagt er; vom Großkönig hat er uns als Zeugen mitgebracht. Wir werden uns nun nach eines so mächtigen Königs Befehl richten, der, wenn ihr in der Tat die Sachen entwendet haben solltet, auf euern Tod lautet.“ Darauf erwiderten die Kaufleute: „Weit entfernt davon, dass wir mit diesem Jungen als Genossen verbunden gewesen wären, wir haben ihn nicht einmal je von Angesicht geschaut. Wenn wir in der Tat,“ fuhren sie fort, „die Sachen entwendet hätten, so wollen wir nach dem Befehle des Großkönigs des Todes sein; wenn das aber nicht der Fall ist, wird dieser Junge dann so leichten Kaufes davon kommen?“ „Was auch immer dabei herauskommen mag,“ versetzten die Beamten, „wir werden nachsuchen.“ Als sie nun nachsuchten und die an den Enden mit den Zeichen versehenen Wollstoffe und Tücher in den einzelnen Zelten fanden und hervorzogen, riefen die Kaufleute: »Die Verübung eines Diebstahles von unserer Seite hat nimmermehr stattgefunden; zu unserem Verderben hat sich die Sache in Wahrheit gewendet, ob nun die Himmelsgötter, ob die bösen Dämonen dies bewerkstelligt haben.“ Und dabei fingen sie insgesamt zu weinen an. „Das Weinen hilft euch nichts,“ versetzten die Abgesandten des Königs, „wir werden euch insgesamt töten.“ Da sprach der junge Vikramâditja: „Was soll ich euch töten lassen? Gebt mir dafür den Knaben Schalû hier.“ „Wir wollen ihn geben,“ sprachen die Kaufleute, und indem sie ihn übergaben, sagten sie zu Schalû: „Schalû, du hast uns zweimal das Leben gerettet; dir werden wir, da du dich so schön benommen hast, das Beste was wir haben, stets dankbar weihen; um unseres Lebens willen magst du mit diesem Menschen gehen!“ Schalû sprach: „Daraus dass 500 Menschen am Leben erhalten bleiben, dürfte mir Vorteil erwachsen.“ Und so begab er sich mit Vikramâditja auf den Weg, die Kaufleute aber entließ der junge Vikramâditja straflos.

Als der Prinz Vikramâditja den Schalû mitbrachte, sagte seine Mutter Üdsessküleng Chatun: „Vikramâditja, du mein Liebling, wo bist du hin gewesen? Wem gehört dieser Knabe?“ Auf diese Worte versetzte Vikramâditja: „Du meine teure Mutter! Als ihr auf der Flucht begriffen wäret, hat eine von euch ihn geboren und zurückgelassen, sagt er.“ Die Fürstin sprach: „Allerdings ist eines unserer Mädchen unterwegs niedergekommen und hat das Kind zurückgelassen; das könnte er vielleicht sein.“ Darauf sagte Vikramâditja: „Wenn er es in der Tat ist, so möge bei seiner Mutter die Milch eintreten und ihr Knabe Schalû möge noch schöner werden!“ Einen solchen Wunsch sprach er aus. Und die Milch zeigte sich wirklich bei seiner Mutter und Schalû ward schön.

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Typisch ich bin ich ja vor allem voller Mitleid für die armen Wolfseltern. Menno. Also echt, ein Dankeschön wäre doch nicht zuviel verlangt gewesen. Und ansonsten steigt die Spannung, wann Vikramâditja denn nun zum vorbildlichen Helden wird, denn bislang? Nicht so doll, oder wie oder was?

 
Textquelle: Mongolische Märchen. Die neun Nachtrags-Erzählungen des Siddhi-Kür und die Geschichte des Ardschi-Bordschi Chan. Eine Fortsetzung zu den „Kalmückischen Märchen“. Aus dem Mongolischen übersetzt mit Einleitung und Anmerkungen von Prof. Dr. Bernhard Jülg. Innsbruck: Verlag der Wagner’schen Universiäts-Buchhandlung 1868, S. 79–89.
Bildquelle: in Ermangelung eines ordentlichen Schimnus Darstellung gefangener Dämonen aus der Zeit der Timuriden, d.h. dem 15. Jahrhundert

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