36.4 Kamer-taj, das Mondross – ein herzschmelzendes Zaubermärchen

In der goldenen Mitte der türkischen Märchenwoche gibt es ein wunder-, wunderschönes Zaubermärchen mit allen besten Zutaten, also einem sich opfernden Helfertier, einer hinreißenden Liebesgeschichte mit allerlei Verwicklungen und einem ordentlichen Bösewicht, nämlich einem Dew.

Dews sind laut Herrn Kunos eine grausige Mischung aus Riese und Teufel und somit – von Ausnahmen abgesehen – keine netten Zeitgenossen. Dews verstecken sich gerne an ebenso grausigen, düsteren Orten, also z.B. Höhlen oder verfallenen Brunnen – und essen am liebsten Menschenfleisch und zwar am allerliebsten von zarten Sultanstöchtern. Guten Appetit oder besser: Lest selbst… 🙂

Kamer-taj, das Mondross

Es war einmal wo’s nicht war, der Lügen gibt’s ja viel hier auf Erden, es war einmal ein Padischah. Wie es nun geschah, genug er suchte und fand einmal eine – Laus. In damaliger Zeit wusste man noch nicht, was eigentlich eine Laus sei.

Der Padischah rief seinen Lala herbei, sie guckten sich das Tierchen an, was das wohl sein könne und womit es sich nähre? Vielleicht gar mit Menschenblut? Jeden Tag schlachteten sie daher ein Tier, nährten mit demselben die Laus, die so lang wuchs, bis sie so groß wie eine Katze ward. Dann fingen sie sie, zogen ihr das Fell ab und hingen dasselbe an’s Tor des Palastes und ließen verkündigen, dass wer es errate, von welchem Tiere das Fell sei, der würde des Padischahs Tochter zur Gattin erhalten.

Viel Volk versammelte sich, man guckte sich das Fell von allen Seiten an, aber es fand sich niemand, der Antwort auf die Frage geben konnte. Die Kunde von diesem Felle verbreitete sich so sehr, dass auch ein Dew davon erfuhr. „Das kommt mir gerade recht,“ dachte er sich, „seit drei Tagen habe ich nicht gegessen, wenigstens sättige ich mich an der Sultanstochter.“ Er ging also zum Padischah, sagte ihm den Namen des Felles und verlangte sofort die Maid. „O wehe!“ jammerte der Padischah, „wie soll ich diesem Dew meine einzige Tochter geben!“ Er versprach ihm als Lösegeld für seine Tochter so viele Sklaven, als er nur haben wollte, aber alles vergeblich! Den Dew gelüstete es nach der Sultanstochter. Der Padischah ließ also seine Tochter herbeirufen und teilte ihr mit, dass sie sich zur Reise rüsten solle, denn ihr Kismet habe sie einem Dew bestimmt. Vergeblich war alles Jammern und Weinen; man kleidete die Jungfrau an, während der Dew voraus ging, um auf dem Wege die Maid zu erwarten und zu übernehmen.

Der Padischah hatte ein Ross, das man anstatt mit Wasser stets mit Rosenöl tränkte, dem man anstatt Heu stets Weinreben zu fressen gab. Mondross (Kamer-taj) war sein Name. Auf diesem Rosse wollte die Sultanstochter sich zum Dew begeben; sie wurde auf’s Ross gesetzt, Reiter gaben ihr das Geleite bis zur Wohnung des Dew. Als sie sich dem Dew näherten, kehrten die Reiter um und ließen die Maid auf dem Rosse zurück. Die begann zu beten, zu Allah zu flehen, damit er sie von dieser Teufelsbrut befreie. Da begann plötzlich das Mondross zu sprechen: „O Herrin, fürchte dich nicht! Schließe beide Augen und packe meine Mähne fest an.“ Kaum dass sie ihre Augen schloss, so erhob sich das Ross, flog mit ihr von dannen und als sie die Augen öffnete, befand sie sich in einem Garten vor einem schönen Palaste, der weit draußen auf einer Insel im Meere sich befand. Der Dew ärgerte sich über das Verschwinden der Maid. „Ich werde dich schon finden!“ murmelte er und trollte heim.

In der Nähe der Insel fuhr ein Prinz mit seinem Lala* auf dem Kahne einher. Auf dem Meeresspiegel erblickte er den Wiederschein des goldgelben Rosses und sagte seinem Lala, dass vielleicht jemand in seinen Palast gegangen sei; er wolle nachsehen. Er stieg aus dem Kahne und trat in den Garten des Palastes ein. Dort erblickte er die mondschöne Sultanstochter und wie sehr sie auch ihr Antlitz mit ihrem Schleier zu verhüllen suchte, so konnte sie doch ihre Schönheit nicht verbergen. „Ei Peri**,“ sprach der Prinz, „fürchte dich nicht vor mir; ich bin nicht dein Feind!“ – „Ich bin eine arme Sultanstochter, ein Menschenkind und keine Peri,“ versetzte die Maid und erzählte dem Prinzen, was mit ihr geschehen, wie sie sich vor dem Dew gerettet habe. Der Prinz meinte, dass sie an keinen besseren Ort hätte gelangen können. Sein Vater sei auch Padischah, ihr Reich sei hier in der Nähe; wenn sie wolle, so führe er sie hin und nehme sie auf Allahs Befehl zur Gattin. Sie gingen also alle zum Padischah, dem der Prinz die Geschichte der Maid erzählte und das Ende war die Hochzeit, vierzig Tage lang dauernde Lustbarkeit.

Ihre Glückseligkeit war anhaltend, denn niemand störte sie darin. Einmal aber verwickelte sich der Padischah in einen Krieg mit dem Nachbarreiche und weil in damaliger Zeit auch die Padischah selbst kämpften, so rüstete er sich auf den Weg. Der Prinz erfuhr davon und ging zu seinem Vater, dem er sagte, dass er in den Krieg ziehen wolle. Der Padischah willigte nicht ein und sagte seinem Sohne: „Du bist jung; du hast auch eine Gattin, die du nicht verlassen darfst.“ Aber der Sohn bat so lange, bis der Padischah endlich zu Hause blieb und er zu Felde zog.

Der Dew wusste es sogleich, dass der Prinz sich im Kriege befinde und er erfuhr auch, dass während seiner Abwesenheit die Gattin ihm einen Sohn und eine Tochter geboren habe. Tataren kamen und gingen mit Briefen vom Padischah zum Prinzen, vom Prinzen zum Padischah. Gerade zu dieser Zeit siedelte der Dew in diese Gegend über, als der Padischah seinem Sohne brieflich mitteilte, dass seine Gattin Kinder geboren habe. Der Dew sah nun die tatarischen Briefträger und lud sie zu einem Kaffee in sein Haus. Sie getrauten sich nicht, ihm „Nein!“ zu sagen und der Dew hielt sie mit Reden und mit Kaffee so lange bei sich, bis der Abend anbrach. Die Tataren wollten nun mit dem Briefe davon eilen, aber der Dew ließ nicht zu, dass sie zur Nachtzeit reisen; besser sei’s wenn sie den Morgen erwarteten. Um Mitternacht nahm nun der Dew ihren Briefsack hervor, suchte darin herum und fand des Padischahs Brief. Schnell zerriss er ihn und schrieb stattdessen: „Zwei Hundejungen hat deine Gattin geboren, sollen wir sie wegwerfen oder behalten, bis du heimkehrst?“

In der Frühe standen die Tataren auf, nahmen ihren Sack und eilten damit in’s Lager des Prinzen. Sie übergaben ihm den Brief und als er denselben gelesen hatte, schrieb er die Antwort: „Schah, mein Vater! Die beiden Hundejungen meiner Gattin vernichte nicht, nähre sie, bis ich heimkehre.“ Hiermit kehrten die Tataren wieder zurück. Auf der Rückfahrt rief sie der Dew wieder zu sich herein auf einen Kaffee und hielt sie bis zum nächsten Morgen bei sich. Er öffnete den Brief des Prinzen, zerriss ihn und schrieb stattdessen: „Schah, mein Vater! Nimm meine Gattin und meine beiden Kinder und wirf sie in’s Gebirge, damit sie dort zu Grunde gehen. Das Mondross aber fessle mit einer tausend Zentner schweren Kette.“

Am nächsten Tage nahmen die beiden Tataren den Brief und übergaben ihn dem Padischah. Als des Prinzen Gattin die Tataren erblickte, eilte sie hocherfreut zum Padischah, damit er ihr die Briefe des Gatten zeige. Der Padischah getraute sich nicht, ihr die Briefe zu zeigen; er leugnete, dass die Tataren Briefe gebracht haben! Die Frau sprach: „Ich habe ja die Briefe mit meinen eigenen Augen gesehen. Vielleicht ist dem Prinzen ein Unfall zugestoßen und du verheimlichst es mir?“ Da erblickte sie unter dem Knie des Padischah den Brief, riss ihn an sich und las nun den Inhalt desselben. Bitterlich weinte die arme Frau und vergeblich tröstete sie der Padischah und wollte sie zurückhalten; sie blieb keinen Augenblick länger im Hause. Sie nahm ihre beiden Kinder und Gott mit dir, du Stadt! ging sie in die weite Welt. Es ging also die arme Frau einen Tag, zwei Tage, eine Woche, zwei Wochen lang und hatte für ihren Hunger keine Speise, kein Bett für ihren müden Körper. Ihre Milch versiegte, sie konnte ihre Kinder nicht säugen und ward vom Wandern so müde, dass sie keinen Schritt mehr tun konnte. „O mein Herr, mein Schöpfer,“ flehte die arme Frau, „erhalte meine Kinder, lass’ sie nicht vor Hunger sterben!“ Und wie sie da saß mit ihren Kindern, sprudelte Wasser aus der Erde hervor und Mehl fiel vom Himmel herab. Sie nahm nun Mehl und Wasser, knetete einen Teig und speiste damit ihre Kinder.

Inzwischen erfuhr der Dew das Los der Frau und ihrer Kinder und machte sich nun auf den Weg, um ihre Kinder zu vernichten. Des Prinzen Gattin erblickte den Dew und in ihrer schrecklichen Angst, rief sie: „Eile mein Kamer-taj, denn ich sterbe!“ In fernem Lande hörte es das Zauberpferd, es rüttelte einmal an der tausend Zentner schweren Kette, aber es konnte dieselbe nicht zerreißen. Je mehr sich der Dew näherte, desto grösser ward die Angst der Frau. Ihre beiden Kinder im Arme haltend, rief sie in ihrer Verzweiflung das Ross. Das gefesselte Mondross rüttelte noch stärker an der Kette, konnte sie aber doch nicht zerreißen. Der Dew war ihr schon ganz nahe, als die Frau zum letzten Male so laut rief, als es ihre Lunge imstande war. Kamer-taj nahm nun seine ganze Kraft zusammen, riss die tausend Zentner schwere Kette entzwei und erschien bei der Frau. „O Herrin,“ sprach es, „fürchte dich nicht, schließe beide Augen, pack’ meine Mähne fest an!“ Und sie befanden sich in fernem Lande jenseits des Meeres. Der Dew trollte abermals hungrig davon.

Das Mondross führte die Frau in sein eigenes Reich. Das Zauberpferd fühlte es, dass seine letzte Stunde geschlagen habe und sagte der Frau, dass es bald sterben werde. Des Prinzen Gattin bat es, dass es sie nicht allein mit ihren Kindern lasse; wer würde sie dann vor dem Dew schützen. „Fürchte dich nicht,“ tröstete sie das Ross, „hier wird dir kein Unfall begegnen. Wenn ich gestorben bin, schneide mein Haupt ab und stecke es in die Erde. Meinen Bauch schlitze auf und das eine Ende meiner Gedärme binde an eines meiner Ohren, mit dem anderen Ende aber umkreise diesen Berg und binde es dann an das andere Ohr. Wenn du damit fertig bist, lege dich samt deinen Kindern in meinen Magen.“ Hierauf sank das Zauberpferd nieder und starb.

Die Frau schnitt ihm also das Haupt ab und grub es in die Erde ein. Dann schlitzte sie ihm den Bauch auf, mit den beiden Enden umspannte sie ein hausgroßes Gebiet und legte sich dann mit ihren Kindern in den Magen des Rosses, wo sie einschlief. Als sie erwachte, sah sie sich in einem so schönen Palaste, wie weder ihr Vater, noch ihr Gatte besaß. Sie lag in einem schönen Bette und kaum dass sie sich erhob, brachten viele Diener Wasser herbei; die einen badeten sie, die anderen trockneten sie ab, andere wieder kleideten sie an. Ihre beiden Kinder lagen in einer goldenen Wiege, Ammen umstanden sie, sangen sie mit Schlummerliedern ein und stillten sie. Zur Essenzeit brachte man viele goldene und silberne Schüsseln mit prächtigen Speisen herbei. Sie würde das Ganze für einen Traum halten, aber Tage vergehen, Wochen vergehen, aus Wochen werden Monate, aus Monaten wird ein Jahr.

Der Prinz hatte indessen den Feldzug beendigt und als er nun eilig heimkehrte, fand er seine Gattin nicht mehr vor. Er fragte seinen Vater, wo seine Gattin und die von ihr geborenen beiden Tierkinder sich befinden. Der Padischah erstaunte über diese sonderbare Rede. Doch machen wir die Sache kurz; sie nahmen die Briefe hervor, sie ließen die Tataren herbeirufen und nun erfuhren sie, dass der Dew sie betrogen habe. Der Prinz hatte keine Ruhe mehr und in Begleitung seines Lala machte er sich auf den Weg, um seine Gattin zu suchen.

Sie wanderten und wanderten in einem fort; schon sechs Monate lang waren sie auf der Reise und hielten nirgends Rast, über Berg und Tal zogen sie rastlos weiter. Eines Tages gelangten sie an den Fuß eines Berges, von wo man des Mondrosses Palast sehen konnte. Der Prinz hatte keine Kraft mehr zum Weitergehen und sagte zu seinem Lala: „Geh’ in jenen Palast, verlang’ ein Stückchen Brot und Wasser, damit wir unseren Weg fortsetzen können.“ Der Lala ging also zum Palast und als er das Tor desselben erreichte, empfingen ihn zwei kleine Kinder und luden ihn in den Palast ein, damit er sich bei ihnen ausruhte. Er trat ein, aber des Gemaches Fußboden war so schön, dass er sich kaum getraute aufzutreten. Die Kinder zerrten ihn, er solle sich hin zu ihnen auf das Sofa setzen und brachten ihm Speisen und Getränke. Der Lala wollte nicht zugreifen; er meinte, dass er einen müden Sohn habe dort draußen vor dem Palaste und diesem wolle er vorher etwas von den Speisen hinaustragen. „O Väterchen Derwisch,“ baten die Kinder, „vorher sättige du dich, dann kannst du auch deinem Sohne etwas tragen.“

Er ließ sich nun nicht viel nötigen; aß und trank, schlürfte den Kaffee, rauchte, und während er sich zur Rückkehr zum Prinzen rüstete, erzählten die Kinder ihrer Mutter von ihm. Die Frau blickte zum Fenster hinaus und erkannte den Prinzen, ihren Gatten. Sie selbst suchte die Speisen aus, legte sie in goldene Gefäße und schickte sie so durch den Lala ihrem Gemahle herab. Der Prinz staunte über die vielen goldenen und silbernen Gefäße und über die herrlichen Speisen. Er hob den Deckel von den Gefäßen, legte ihn auf die Erde und siehe da! als ob er Füße hätte, so rollte er zurück in den Palast. Er aß aus der Schüssel die Speise und auch die rollte dann zurück; wie er der Reihe nach aus den Schüsseln die Speisen gegessen hatte, rollten sie alle zurück. Dann kam aus dem Palaste ein Diener und rief die Reisenden zu einem Kaffee.

Indessen nahm die Frau ihre beiden Kinder zur Hand, gab ihnen je ein hölzernes Pferd und rief sie zum Tore, damit sie die Gäste empfangen. „Wenn der Derwisch mit seinem Sohne kommt,“ sprach die Mutter zu ihnen, „führt ihn in dies und dies Gemach.“ Es kam der Derwisch mit seinem Sohne heran und die beiden Kinder auf den Holzpferden empfingen sie mit einem Gruß und führten sie in’s Gemach! Die Frau nahm wieder einige Schüsseln mit Speisen hervor und sprach zu ihren beiden Kindern: „Gehet und traget dies den Gästen und nötigt sie zu essen. Wenn sie euch dann auch hinrufen, so saget ihnen, dass ihr schon satt seid, aber vielleicht sind eure Pferde hungrig, und lehnt dann eure beiden Holzpferde an den Tisch. Sie werden dann sagen, wie kann ein Holzstück denn essen? Ihr antwortet darauf …“ und flüsterte den Kindern etwas zu.

Die beiden Kinder taten wie ihnen die Mutter befohlen hatte. Sie begrüßten den Derwisch und seinen Sohn, führten ihn in ein Gemach des Palastes und nötigten sie zu essen. So herrliche Speisen befanden sich in den Schüsseln, dass sie auch zum zweiten Mal Zugriffen. „Esset auch ihr, Kinder!“ sagten sie den Kindern. „Wir sind schon satt,“ antworteten diese, „aber unsere Pferde sind vielleicht hungrig.“ Und hiermit lehnten sie ihre beiden Holzpferde an den Tisch. „Ei, Kinder,“ sagte der reisende Prinz, „aus Holz verfertigte Rosse essen ja keine Speisen.“ – „Das weißt du,“ antworteten die beiden Kinder, „dass ein Holzpferd nicht zu essen pflegt; das aber weißt du nicht, dass ein menschliches Wesen keine Hundejungen zur Welt bringen kann!“

Der Prinz sprang auf, umarmte seine beiden Kinder und als er seine eintretende Gattin erblickte, stürzte er Verzeihung flehend vor sie hin. Sie erzählten nun einander, was sie betroffen hatte und der Prinz freute sich so sehr, dass er schon nicht mehr wusste, wen er herzen sollte. Er zog nun mit seiner Frau und seinen Kindern heim in sein Reich. Als sie ein Stück Weges gegangen waren, blickten sie zurück und über die Stätte, wo der Palast gewesen, streifte der Wind, als ob dort nie ein Gebäude gestanden wäre. Der Prinz fing den am Wege lauernden Dew, tötete ihn, und in Freude und Lust kehrten sie heim in den Palast. Der alte Padischah starb bald darauf und sein Sohn ward das Haupt des Reiches, ein gerechter Padischah. – Drei Äpfel fallen vom Himmel. Der eine gehört dem Märchenerzähler, der zweite dem Zuhörer, der dritte – nun der gehört mir.

* Also seinem Wesir.
** Eine Peri ist eine Fee und zwar eine gute.

*******

Auch das Mondross ist übrigens eine Märchengestalt der türkischen Tradition und wunderschön, wenn auch – schnief – herzzerreißend.

Oh, und außerdem haben wir hier mal wieder ein Märchen, das sich zumindest in dieser Variante grob datieren lässt und zwar so ins späte Mittelalter bzw. die Frühe Neuzeit. Die Tataren machen’s.

 

Textquelle: Türkische Volksmärchen aus Stambul, gesammelt, übersetzt und eingeleitet von Dr. Ignaz Kúnos. Leiden: Brill [1905], S. 171-180.
Bildquelle: El Coloso von Goya & John Dickson Battens (1860-1932) Illustration zum Zauberpferd aus den Märchen aus 1001 Nacht

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s