16.7 Die Reise in die Unterwelt zur Strudelhöhle Fafá

Abschied von der Südsee nehmen wir auf Samoa. Nach einer letzten Reise in die Unterwelt. Aber lest selbst…

Die Reise in die Unterwelt zur Strudelhöhle Fafá
(Samoa)

auango und seine Frau, die ebenfalls Lauango hieß, hatten drei Söhne: Faalataitafua, Faalataitauana, Faalataitimea, und eine Tochter, namens Sina. Eines Tages gingen die beiden älteren Brüder auf den Fischfang. Faalataitimea blieb zu Hause. Er sollte auf die Schwester achtgeben und für sie sorgen. Er bereitete das Essen, und Sina legte sich hin und schlief ein. Als sie nach einiger Zeit aufwachte, bemerkte sie, dass man ihr eine große Schmach angetan hatte; sie sah den Bruder noch eben zur Tür hinausgehen. Sie stand auf und begab sich ganz verzweifelt an den Strand. Dort setzte sie sich hin und wartete auf die Brüder, die bald vom Fischzug zurückkommen mussten.

Nach einiger Zeit näherten sich Boote dem Strande, und der ältere Bruder sagte zu seinen Gefährten: „Es scheint, als ob dort Sina am Ufer sitzt!“ Rudert tüchtig zu! Warum hat sie sich nur in die pralle Sonne gesetzt?“ Als sie dem Lande nahe waren, riefen sie: „O ja, gewiss, das ist Sina!“ Die Fische sollten nun an den Strand gebracht werden; da bat Sina ihren älteren Bruder, er möchte sie allein herbringen, sie wolle gern noch einmal mit Faalataitauana hinausfahren, um einäugige Bonitos zu holen. So geschah es. Die beiden setzten sich ins Boot und fuhren weit, weit hinaus. Faalataitauana wunderte sich darüber und sagte schließlich zu Sina: „Nun, wollen wir hier nicht fischen? Sieh, hier gibt es doch so viele Fische!“ – „O nein, rudere nur weiter, hier ist es zu sonnig, deshalb habt ihr auch keine schönen Fische bekommen.“ Und sie fuhren weiter und immer weiter, und wieder sagte ihr Bruder: „Sina, hier sind doch so prächtige Fische!“ – „Ach, rudere doch zu!“ bekam er zur Antwort. So fuhren sie weiter und gelangten schließlich an den Eingang zur Unterwelt, wo mit gewaltigem Getöse sich die rauschenden Wasser in die Strudelhöhle Fafä stürzen.

Da rief Faalataitauana: „Bevor ich jetzt sterbe, möchte ich doch gern wissen, warum wir beide in den Tod gehen!“ – „Ja,“ seufzte Sina, „ich will es dir sagen, der dumme Bengel, der Faalataitimea, hat sich an mir vergangen und mir unauslöschliche Schmach angetan!“ „Was hat er denn getan? Sag, ich werde den törichten Kerl totschlagen!“ – „Komm nur,“ antwortete Sina, „wir sind schon ganz nahe beim Strudel. Sieh, dort am Rande, auf der Klippe, steht ein Baum. Spring aus dem Boote, halte dich am Baum fest, ich will zur donnernden Tiefe hinabfahren.“ Faalataitauana tat, wie die Schwester ihm geraten hatte und klammerte sich an den Baum; Sina aber wurde von dem schäumenden, gurgelnden Strudel erfasst und verschlungen.

Faalataitauana kletterte ans Ufer und legte sich am Strande unter den Schlingpflanzen zum Schlafe nieder. Sie gehörten einer sehr vornehmen Frau, der Sisialefafá. Die Vögel sangen.

Sisialefafá ging an den Strand und wollte nachsehen, weshalb denn alle Vögel sängen. Als sie den schönen schlummernden Jüngling erblickte, schwanden ihr vor Entzücken fast die Sinne, und sie dachte bei sich: „Ich will ihn jetzt aufschrecken und sehen, ob er ein Mensch oder ein böser Geist ist!“ – „Heda!“ rief sie. Da fuhr Faalataitauana zusammen; er richtete sich auf und sagte: „Was soll das? Warum erschreckst du mich?“ – „Ah,“ sprach da Sisialefafá, „es ist ein Häuptling. Ich habe ein schönes Haus,“ fuhr sie fort, „Matten, schöne Kopfbänke und gute Mückenzelte, sag an, warum schläfst du hier unter den Schlingpflanzen wie ein Bettler?“

„Ich habe mich aus der See gerettet,“ antwortete er, „und will nun am Strande ausruh’n.“ – „Komm nur mit mir!“ Darauf gingen sie nach Hause; sie gab ihm schöne Kleid- und Schlafmatten und eine Kopfstütze, und Faalataitauana streckte sich wieder zum Schlafen aus. Sie ging unterdessen wieder hinaus und machte auf dem Herde Steine heiß zum braten. Dann holte sie zwei Taros und zwei Hühner herbei; einen Taro reinigte sie, der andere blieb ungesäubert; ein Huhn rupfte sie, das andere legte sie mit den Federn in den Ofen. Nachdem alles gar war, tat sie das ungerupfte Huhn und den schmutzigen Taro auf ein Bananenblatt und stellte es vor Faalataitauana hin. Als er erwachte, sagte er: „Liebe Frau, sei doch so gut und räume diese Sachen fort, bei mir zu Hause pflegt man solches Zeug nicht zu essen; bei uns schabt man den Taro und rupft das Huhn.“ – „Ach, gib her,“ rief Sisialefafá, „meine Leute haben ein Versehen gemacht.“ Sie ging fort und kam dann mit dem schön zubereiteten Huhn und dem geschabten Taro wieder.

Sie setzten sich beide zum Essen hin; als sie fertig waren, fragte Faalataitauana: „Sag, wie heißt du eigentlich?“ – „Ich bin Sisialefafá!“ antwortete sie; dann nannte er ihr seinen Namen. Sisialefafá hatte sehr langes Haar; das fiel bis auf die Erde herab, denn es war niemals geschnitten worden. Und Faalataitauana sprach: „Halte dein Haar her, ich will es abschneiden!“ Sie tat es; und als es geschnitten war, gingen beide fort und badeten sich. Dann kehrten sie ins Haus zurück und lebten eine lange Zeit recht glücklich miteinander. Sisialefafá gebar ihm ein Kind und später noch eins.

Eines Tages stellte sich bei Faalataitauana die Sehnsucht nach der Schwester ein, und er sagte: „Ich möchte wissen, wie ich meine Schwester Sina wiederfinden kann, die vom Fafá-Strudel verschlungen wurde.“ Sisialefafá glaubte jedoch, dass ihr Mann andere Absichten habe, und weil sie sehr eifersüchtig war, sagte sie: „Ach, willst du mit der Ilalegagana etwa eine Liebelei anfangen?“ Ilalegagana war nämlich eine sehr vornehme Frau, die m der Nähe der Strudelhöhle wohnte und heimlich in Faalataitauana verliebt war. Sie besaß einen kräftigen Liebeszauber, den Sisialefafá wohl kannte, gegen den sie jedoch machtlos war. Als ihr Mann den Wunsch geäußert hatte, machte sie einen Schurz aus schönem Titi-Gras und gab ihm eine prächtige Kette aus roten Pandanusfrüchten. „So, jetzt lege den Schurz und meine Halskette an, sie sollen dich gegen Ilalegagana schützen und mir deine Liebe bewahren.“ Sie vertraute ihm außerdem den Liebeszauber ihrer Nebenbuhlerin an: „Sie besitzt kleine Muscheln und hat sie nach dir und deinen Brüdern benannt.“

Faalataitauana ging darauf fort und kam bald in die Nähe des Strudels. Dort stand eine Gruppe junger Mädchen beieinander, die sich gegenseitig zuflüsterten: „Ach, seht doch den schönen Häuptling, der da herkommt; ist Faalataitauana, an den unsere Herrin Ilalegagana immerwährend denken muss, wohl so schön wie er?“ – Faalataitauana achtete jedoch nicht auf das Geschwätz; er wollte seine Schwester wiederhaben; und der Weg zu ihr führte nur über Ilalegagana. Zunächst musste er ihren Liebeszauber zerstören. Er trat also in das Haus ein, ergriff eine der verzauberten Muscheln, welche die Frau hinter ihrem Rücken verborgen hatte, und zerbrach sie. Da weinte Ilalegagana und klagte:

„Meine kleine Muschel ist zerbrochen, sie ist hin,
Meine kleine Muschel, die ich Faalataitafua nannte;
Auf dem Rücken trug ich sie versteckt,
Er ist der älteste Sohn des Lauango.“

Nun ergriff er die zweite Muschel, welche Ilalegagana im Auge aufbewahrte, und zerbrach sie. Und wieder weinte die Frau und klagte:

„Meine kleine Muschel ist zerbrochen, sie ist hin,
Meine kleine Muschel, die ich Faalataitauana nannte.
Wie Lauango’s zweiten Sohn, an den ich immer denke,
Die ich stets in meinem Auge trug.“

Und zum dritten Male griff Faalataitauana nach einer Muschel, die im Schoß der Frau lag, und zerbrach sie. Und wieder weinte Ilalagagana und klagte:

„Meine kleine Muschel ist zerbrochen, sie ist hin,
Meine kleine Muschel, die ich Faalataitimea nannte,
Wie Lauango’s dritten Sohn, den törichten Knaben,
Die ich hier in meinem Schoß verborgen hatte.“

Faalataitauana warf ihr die Stücke vor die Füße und sagte: „Weshalb gabst du einer so kümmerlichen Muschel meinen Namen?“ Ilalegagana schwieg still; doch die Leute im Hause wollten es sich nicht gefallen lassen, dass ihre Herrin beleidigt wurde; sie schlugen fürchterlichen Lärm. Ilalegagana wollte versöhnen und sprach: „Geht hin und holt all die schönen Sachen, welche ihr für meinen Geliebten bereit habt, holt die Schweine, den Taro, den Yams, die Hühner, die Kokosnüsse, das Zuckerrohr und die Sklaven.“ Die Sachen wurden alle herbeigeschleppt und dem Faalataitauana übergeben. „Leute,“ sagte er, „warum bringt ihr das alles mir, was soll ich damit? Es ist schon besser, ihr verteilt es unter euch!“ – Da wurden die Sachen zur Hälfte an die Anwesenden verteilt, die andere Hälfte musste Faalataitauana annehmen. Und nun erwies sich der Liebeszauber der Ilalegagana doch als der stärkere; Faalataitauana vergaß seine Sisalefafá; aß mit Ilalegagana, und sie wurde seine Frau.

Als sie mit dem Essen fertig waren, sagte der junge Mann: „Nun lass mich einmal bitte deinen Brunnen mit dem Lebenswasser, Baiola, sehen!“

„O, wer hat dir dies verraten?“ fragte Ilalegagana, „wer hat dir das gesagt? dich so belehrt?“ Sie dachte, dass Sisialefafá es getan hätte. Und sie gab ihren Leuten Befehl, Sisialafafá sofort herbeizuschaffen und im Ofen zu backen. Die Leute gingen fort und brachten bald darauf Sisialefafá mit ihren beiden Kindern herbei. Die Frau wusste, was ihr bevorstand und klagte:

„Beruhigt und besänftiget euch, bitte,
Besänftiget und beruhigt euch bitte,
Lasst mich erzählen euch allen wie alles gekommen,
Wie Faalataitauana erschienen,
Nahe dem Gestade geschlummert
Unter den Schlingpflanzen.
Wie Vogelgesang ertönte,
Und ich zum Ufer gegangen, zu sehen,
Ob er ein Mensch, ob ein Gespenst war.
Wie er mir da gestand,
Dass schwimmend er sich rettete
Aus der schäumenden See.
Wie die Kinder ich ihm gebar.
Tauana, o komm heraus zu mir,
Dir will ich die Kinderchen geben,
Obschon sie mich nun verbrennen.“

Die Klage rührte Ilalegagana, und sie sagte: „Lasst Sisialefafá und die Kinder leben! Sie mögen getrost wieder nach Hause gehen.“ Das geschah; fortan lebten aber Ilalegagana und Faalataitauana zusammen miteinander. Eines Tages sagte die Frau zu ihrem Manne: „Du wolltest Sina wiedersehen? Geh jetzt und suche den Platz, wo die alte blinde Matamolali wohnt. Brich dir ein Kokosblatt ab und berühre damit ihre Augen.“ Da zog Faalataitauana aus und tat wie ihm gesagt war. Als er die Augen der Alten berührte, rief sie aus: „O, wer berührt meine Augen?“ Und Matamolali konnte fürder wieder sehen. Faalataitauana bat sie, ihm zum Dank den Eingang zum Lebensquell, zu Baiola, zu zeigen. Bereitwillig ging sie mit ihm und machte die Öffnung frei.

Sie sahen einen breiten Fluss; und in ihm trieben zunächst krummbucklige Gestalten in den Wellen vorüber, dann Menschen mit morschen Gliedern, mit geschwollenen Armen, aufgedunsenen Beinen, dann die Blinden, und schließlich kamen die Leiber wohlgestalteter Männer. Faalataitauana konnte Sina jedoch nicht entdecken; da fragte Matamolali ihren Begleiter, wie seine Schwester aussähe. „Als sie mit dem Boot unterging,“ antwortete er, „trug sie nur ein Halsband aus roten Pandanusfrüchten.“ Jetzt wurde der Zug der Jungfrauen von den Fluten vorübergetragen; als letzte kam Sina. Matamolali rief das Mädchen an: „Liebling, bringe mir bitte dein Halsband her!“ – „Hier,“ flüsterte Sina und streckte es ihr hin. „Du sollst es mir hierher bringen!“ sagte die Alte. „O, verzeiht,“ antwortete das Mädchen, „ich muss fort, die andern warten auf mich.“ – „Du bringst es sofort hierher,“ rief die Alte, „sonst werde ich böse; dann verschließe ich die Quelle, und ihr könnt euch nicht mehr beim Schwimmen tummeln.“

Als Sina mit dem Halsband herankam, ergriff Matamolali schnell das Mädchen bei der Hand und zog es aus den Fluten. So kam es aus dem Todeswasser heraus. Die Alte brachte Sina jetzt zum Baiola, zum Lebenswasser, das dicht daneben floss. Sie schlug das Mädchen und tauchte es unter, sie schlug es noch einmal und tauchte es unter. Dann fragte sie: „Was ist dort?“ – „Dort ist Westen!“ Und wieder schlug die Alte zu und tauchte es unter: „Was ist dort?“ – „Dort ist Osten!“ Und wieder schlug die Alte zu und tauchte es unter. „Was ist dort?“ – „Dort ist Süden!“ Und zum letzten Male schlug die Alte zu und tauchte es unter. „Was ist dort?“ – „Dort ist Norden!“ So war Sina wieder lebendig geworden. Sie ging mit der Alten nach dem Hause, wo Faalataitauana bereits angelangt war. Er hatte sich in dem abgeschlossenen Teil des Hauses hingesetzt und war seiner Schwester nicht sichtbar. Matamolali gab dem Mädchen einen Kamm, um sich ihr wirres Haar zu ordnen. Als Sina den Kamm näher betrachtete, sprach sie mit sanfter Stimme: „Sei mir willkommen, du lieber Kamm!“ – „Warum bist du denn so gerührt?“ fragte die Alte. „Ach, es ist nichts!“ antwortete Sina, „ich betrachtete mir nur den Kamm, weil er geradeso aussieht wie der, den ich einst meinem Bruder schenkte.“ Darauf gab die Alte ihr eine prächtige Kleidmatte; und als sie dem Mädchen sagte, sie möchte die Matte anlegen, sagte es wieder ganz wehmütig: „Sei mir willkommen, du liebe Matte! So sah auch die Matte aus, die ich einst meinem Bruder schenkte.“ Schließlich setzte die Alte dem Mädchen allerlei Speisen vor, darunter auch etwas, wovon Faalataitauana schon gegessen hatte. Und als Matamolali sah, wie das Mädchen weinte, sagte sie dem Bruder, er möchte doch herbeikommen. Faalataitauana kam; Bruder und Schwester sanken sich in die Arme und weinten sich aus. Sie freuten sich, dass sie sich wiederhatten. Sie verabschiedeten sich von der guten Alten und kehrten zu Ilalegagana zurück, wo sie noch eine Zeitlang wohnten.

Doch eines Tages packte sie das Heimweh und Faalataitauana sagte: „So, jetzt wird es Zeit, dass wir in die Heimat zurückkehren und sehen, wie es dort ausschaut.“ Als Ilalegagana das hörte, war sie zuerst tief betrübt; endlich ging sie aber zu ihrer Mutter Pipiula, der Sonne, und rief:

„Pipiula, komm herauf, komm herauf!“

und schnell ging die Sonne auf.

„Lass strecken sich den Sonnenstrahl,
Nach Hause sehnt sich mein Gemahl!“

Da entsandte die Sonne ihre Strahlen und leuchtete Faalataitauana und Sina nach Hause. Den bösen, törichten Faalataitimea hatten inzwischen die Götter bestraft; er war an einer qualvollen Krankheit gestorben.

*******

Ein großartiges Märchen voll schöner Ver- und Entwirrungen. Und voller Einblicke in eine wirklich spannende Kultur.

Und einmal mehr begegnen doch bei aller Fremdheit Motive, die einem verflixt bekannt vorkommen. So erinnert mich das Erschleichen der Muscheln doch stark an des Teufels drei goldene Haare. Und selbst meine rudimentären Kenntnisse der griechischen Mythologie mussten an den Styx denken. Wobei es da sicher keine Beziehung gibt. Außer das Völker, die eng mit dem Meer leben, logischerweise auch ihre Unterwelt mit ordentlich Wasser ausstatten.

Spannend finde ich die Thematisierung des Inzest, der ja klar auch Tabu ist – daher die Schande des Mädchens und der verdiente Tod des Bruders – aber nicht so Tabu, dass er nicht frontal dargestellt werden kann. Vielleicht muss?

Textquelle: Südseemärchen aus Australien, Neu-Guinea, Fidji, Karolinen, Samoa, Tonga, Hawaii, Neu-Seeland u.a. Herausgegeben von Paul Hambruch. 7.-16. Tausend. Jena: Eugen Diederichs 1921, S. 247-254.
Bildquelle: Fahrt über den Styx (1861), ein Holzstich von Gustave Doré (1832-1883) & Initial zum Märchen aus meiner Textgrundlage

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